Briganti sieht eine gute Entwicklung - WN-Zwischenbericht zum Stand der Landesliga-Herren

Gemeinsam sind sie stark: Hier verteidigen Jörg Schulte, Dirk Wittkötter und Ralf Paulsen (v.l.) den eigenen Korb gegen den Angreifer.Fotos: (Schwackenberg)
Telgte - Wer hätte das am Ende der Saison gedacht, dass sich die Friesen-Basketballer so stark zurückmelden? „In der vergangenen Saison haben wir gegen den Abstieg gespielt, jetzt gehören wir schon zu den Top Drei. Das ist eine gute Entwicklung gewesen“, freut sich Telgtes Coach Donato Briganti über den erfolgreichen Hinrundenstart seiner Mannschaft.

Der erfahrene Taktiker weiß natürlich, dass das nicht nur an seiner Arbeit liegt. „Wir haben mit Lars Eilert, Dirk Wittkötter und Sven Lehmann echte Verstärkung bekommen. Diese Drei bringen eine andere Dimension ins Team. Jetzt sind wir auf allen Positionen gut besetzt“, so Briganti. „Wir brauchen niemanden in der Liga zu fürchten.“

Und weil das so ist, will der Coach mit den Friesen ab Januar voll angreifen und um die Meisterschaft mitspielen. „Schade, dass wir das Topspiel gegen Wulfen so verloren haben. Das haben wir selbst aus der Hand gegeben, weil wir zu emotional agiert haben“, ärgert sich der Trainer noch etwas über die damals fehlende Cleverness seiner Mannschaft. Spielerisch sei sein Team dagegen auf Augenhöhe mit dem Spitzenreiter. „Wir können Wulfen zu Hause schlafen und auch auswärts gegen Dorsten gewinnen“, glaubt Briganti fest daran, die beiden Erstplatzierten noch überflügeln zu können.
Allerdings: Seine in der Verteidigung so gut agierende Mannschaft müsse in der Offense noch besser werden. Insbesondere bei der Disziplin sieht er Nachholbedarf. „Erstmal muss jeder auf dem Feld wissen, was gerade passiert. Aus dieser Disziplin heraus erhalten die Spieler dann noch die Freiheiten, die sie gerne haben“, erläutert der Basketballlehrer seine Philosophie.
Weitere personelle Verstärkungen hat er derzeit nicht im Auge. „Mein Team ist stark genug, um um den ersten Platz zu spielen“, sagt Briganti. „Wenn sich ein guter Spieler meldet, ist der aber immer willkommen.“